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Infos und Lesetipps:

Siehe Schnäppchenführer

Mutterschaftsgeld

Stehen Sie in einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis und sind Sie in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert, bekommen Sie Ihr durchschnittliches Nettoeinkommen der letzten drei Monate. Davon zahlt die Krankenkasse einen bestimmten Betrag, den Rest der Arbeitgeber.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse, Ihrem Arbeitgeber, den Schwangerschaftsberatungsstellen oder hier:

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse,
Ihrem Arbeitgeber, den Schwangerschaftsberatungsstellen oder hier:
Bundesversicherungsamt

Muterschaftsgeldstelle, einmaliges Mutterschaftsgeld
Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
Tel. 0228 619-1888
Link

Mutterschaftsgeldstelle
Familien-Wegweiser: Mutterschaftsgeld

Laufendes Mutterschaftsgeld:

Sie erhalten 6 Wochen vor der voraussichtlichen Geburt des Kindes und bis 8 Wochen danach Mutterschaftsgeld. Bei Früh- und Mehrlingsgeburten verlängert sich der Anspruch auf 12 Wochen nach der Entbindung. Bei Entbindung vor dem errechneten Termin verlängert sich die Schutzfrist um die vor der Entbindung nicht in Anspruch genommenen Tage. Den Antrag auf Mutterschaftsgeld erhalten Sie 7 Wochen vor der Entbindung von Ihrer Frauenärztin, diese bescheinigt Ihnen den errechneten Geburtstermin. Ein Exemplar des Antrags erhält Ihr Arbeitgeber (oder die Agentur für Arbeit), das andere die Krankenkasse.

Einmaliges Mutterschaftsgeld:

Andere Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung (z. B. familienmitversicherte Frauen, Selbstständige) erhalten bei Anspruch auf Krankengeld ein Mutterschaftsgeld in Höhe des Krankengeldes. Arbeitnehmerinnen, die nicht selbst in der gesetzlichen Krankenversicherung pflicht- oder freiwillig versichert sind und zu Beginn der Schutzfrist in einem Arbeitsverhältnis stehen (auch geringfügig oder Heimarbeit), erhalten ein einmaliges Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt.

Unterhalt

Unterhalt für den alleinerziehenden Elternteil

Eltern eines Kindes haben grundsätzlich gegenseitige Unterhaltsansprüche, wenn sie miteinander verheiratet sind oder waren, an erster Stelle steht aber der Kindesunterhalt. Leben Sie in Trennung und ist keine private Einigung möglich, wird auf Antrag beim Familiengericht über die Höhe des Unterhalts entschieden.

Ist ein Kind geboren, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, so hat der alleinerziehende Elternteil, der wegen der Betreuung des Kindes nicht berufstätig sein kann, grundsätzlich Anspruch auf Betreuungsunterhalt für die Dauer von drei Jahren; wenn es die Belange des Kindes erfordern, auch darüber hinaus.

Bei geringem Einkommen können Sie ggf. auch Beratungs- und Prozesskostenhilfe beantragen (siehe hierzu auch Kapitel 3.3.2 und 3.14.). Sie können sich auch direkt an eine Rechtsanwältin wenden.

Eine Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeit bietet auch das Jugendamt.

Konkrete Auskünfte erhalten Sie hier:
Amtsgericht Bamberg - Rechtsantragsstelle

Synagogenplatz 1, 96047 Bamberg
Tel. 0951 8332017

⇒ Infos und Lesetipps:

Unterhalt für Kind/er

Kindern steht bei der Trennung und Scheidung ihrer Eltern Unterhalt zu. Das Unterhaltsrecht stellt die Kinder an die erste Stelle der Unterhaltsberechtigten. An zweiter Stelle stehen alle Mütter und Väter, die Kinder betreuen - unabhängig davon, ob die Eltern verheiratet waren oder nicht.

Alleinerziehende haben einen Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Geltendmachung von Unterhalts- bzw. Unterhaltsersatzansprüchen ihrer minderjährigen Kinder, wie auch bei der Ausübung der Personensorge. Eine Beistandschaft beim Jugendamt kann das Recht auf Unterhalt Ihres minderjährigen Kindes sichern.

Beim Kindesunterhalt kann Hilfe durch die Rechtsantragsstelle beim Amtsgericht Bamberg, durch Rechtsanwältinnen oder durch die Jugendämter in Anspruch genommen werden.

Bereits während Ihrer Schwangerschaft haben Sie als Mutter zur Vaterschaftsfeststellung und zur Sicherung des Unterhalts für sich und das Kind Anspruch auf Beratung und Unterstützung durch das Jugendamt.

Sofern Sie noch minderjährig sind, wird das Jugendamt gesetzlicher Amtsvormund für Ihr Kind.

Als Richtlinie für den zu zahlenden Unterhalt gilt in erster Linie die „Düsseldorfer Tabelle“. Diese staffelt den Unterhaltsbetrag nach Einkommen des Unterhaltspflichtigen und Alter des Kindes. In Ergänzung zur „Düsseldorfer Tabelle“ gelten in Bayern und Baden-Württemberg die „Süddeutschen Leitlinien“, die Einzelheiten zur Handhabung der „Düsseldorfer Tabelle“ regeln und zur Berechnung des Kindesunterhalts dienen.

Bei Fragen zum Unterhalt wird Ihnen hier weitergeholfen:
RechtsanwältInnen (Adressen siehe Gelbe Seiten)

Stadtjugendamt - Sachgebiet 512
Frau Kraus (A-Gd) Tel. 0951 87-1531
Frau Wünschel (Ge-Gz, O-R, St) Tel. 0951 87-1536
Frau Schlosser (H-N, Sch) Tel. 0951 87-1538
Frau Steger (S, T-Z) Tel. 0951 87-1540

Landratsamt Bamberg, Fachbereich 22 - Jugend und Familie - Unterhalt
Herr Albert (A-Did) Tel. 0951 85-544
Herr Leithner (Die-Hok) Tel. 0951 85-541
Frau Keller (Hol-Or) Tel. 0951 85-545
Frau Konrad (Os-Schnee) Tel. 0951 85-561
Herr Schnös (Schef-Z) Tel. 0951 85-538

⇒ Infos und Lesetipps:

Unterhaltsvorschuss

Wenn Sie von dem unterhaltspflichtigen Elternteil keinen, unregelmäßig oder nur teilweise Unterhalt in ausreichender Höhe für Ihr Kind erhalten, können Sie beim Jugendamt einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss stellen. Rechtsgrundlage ist das Unterhaltsvorschussgesetz (UVG).

Voraussetzungen:

  • Sie sind alleinerziehend und leben mit Ihrem Kind zusammen.
  • Ihr Kind hat das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet.

Unterhaltsvorschuss wird längstens 72 Monate (6 Jahre) gewährt. Die Zahlung endet, sobald Ihr Kind 12 Jahre alt ist – auch dann, wenn Sie die volle Bezugsdauer von 72 Monaten nicht ausgeschöpft haben.

⇒ Infos und Lesetipps:

  • Broschüre „Der Unterhaltsvorschuss“

Kindergeld / Kinderfreibeträge / Kinderzuschlag

Kindergeld

Kindergeld wird für alle Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, in besonderen Fällen (z. B. Ausbildung) bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres gezahlt. Bei einem eigenen Einkommen des volljährigen Kindes ab 8004,- € netto im Kalenderjahr entfällt das Kindergeld. Die Höhe des Kindergeldes ist einkommensunabhängig. Die Auszahlung erfolgt monatlich.

Anspruch auf Kindergeld, bzw. die Kinderfreibeträge haben grundsätzlich die Eltern bzw. ein Elternteil und nicht das Kind. Bei Bezug von Arbeitslosengeld II (ALG II) wird das Kindergeld als Familieneinkommen berücksichtigt. Für behinderte Kinder kann Kindergeld über das 25. Lebensjahr hinaus gezahlt werden.

⇒ Infos und Lesetipps:

  • www.arbeitsagentur.de/web/.../KindergeldKinderzuschlag/

Kinderfreibeträge

Der Kinderfreibetrag berechnet sich aus dem sog. Existenzminimum und somit aus dem Grundbedarf eines Kindes. Der Kinderfreibetrag steht beiden Eltern je zur Hälfte zu. Er entspricht dem Mindestbedarf eines Kindes für Unterhalt.

Zusätzlich gibt es einen Freibetrag für Betreuung, Erziehung und Ausbildung. Dieser Freibetrag steht ebenfalls beiden Eltern je zur Hälfte zu.

Die Kinderfreibeträge unterliegen regelmäßigen Änderungen.

⇒ Infos und Lesetipps:

Kindergeld oder Freibetrag?

Die Kinderfreibeträge kommen nur dann zum Ansatz, wenn sie günstiger als das Kindergeld sind. Das Finanzamt wählt automatisch die günstigere Regelung, welche in den meisten Fällen das Kindergeld darstellt.

Kinderzuschlag

Eltern haben Anspruch auf Kinderzuschlag für ihre im Haushalt lebenden unverheirateten Kinder bis zum 25. Lebensjahr, wenn die Bedingungen des Bundeskindergeldgesetzes § 6a erfüllt sind. Für Elternpaare und für Alleinerziehende gelten bestimmte Mindesteinkommensgrenzen.

Die Höchsteinkommensgrenze wird errechnet und setzt sich zusammen aus dem zu berücksichtigendem Einkommen und Vermögen, minus der möglichen Abzüge. Wohngeld und Kindergeld bleiben unberücksichtigt. Auch die Höhe des Kinderzuschlags wird berechnet; Einkommen und Vermögen des Kindes (z.B. Ausbildungsvergütung, Unterhalt) werden abgezogen.

Die Höhe des Kinderzuschlages bemisst sich nach dem Einkommen und Vermögen der Eltern und der Kinder, er beträgt 140,- €/Monat je Kind und wird zusammen mit dem Kindergeld monatlich gezahlt.

Der errechnete Kinderzuschlag muss zusammen mit dem Einkommen und dem Vermögen der Familie ausreichen, um den Bedarf der gesamten Familie sicher zu stellen, so dass kein Anspruch auf Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld besteht. (Zustehender Mehrbedarf z.B. bei einer Schwangerschaft oder Behinderung wird nicht mit angerechnet).

Informationen und Antragsformulare erhalten Sie hier:
Familienkasse Schweinfurt

Kornbacher Straße 6, 97421 Schweinfurt
Tel. 0800 4555530; Fax 09721 547-910605
Email
Link
Öffnungszeiten: Diund Fr von 7:30 - 12:30 Uhr, Do 7:30 - 18:00 Uhr

⇒ Infos und Lesetipps:

  • Information zum Kinderzuschlag: Die wichtigsten Neuerungen ab Oktober 2008, Herausgeber: Bundesagentur für Arbeit; Familienkasse-Direktion; 90327 Nürnberg

Elterngeld

Das Elterngeld ist als Einkommensersatzleistung gedacht und beträgt 65 - 67 % des in den 12 Monaten vor Beginn der Mutterschutzfrist erzielten durchschnittlichen Nettoeinkommens des erziehenden Elternteils, maximal 1.800,- €.

Das Elterngeld wird ab 2011 bei Leistungen nach Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Kinderzuschlag grundsätzlich als Einkommen berücksichtigt. Ausnahmen bestehen dann, wenn der/die Elterngeldberechtigte vor der Geburt ihres Kindes Erwerbseinkommen hatten. Dieser Freibetrag entspricht dem durchschnittlichen Einkommen vor der Geburt, maximal jedoch 300,- €.

Eine Teilzeitbeschäftigung ist bis zu 30 Stunden wöchentlich möglich, das Elterngeld beträgt dann 65 bzw. 67% des entfallenden Teileinkommens. Auszubildende müssen ihre Arbeitszeit nicht reduzieren, um Elterngeld zu erhalten.

Geringverdienende erhalten ein erhöhtes Elterngeld.

Mehrkindfamilien erhalten einen Geschwisterbonus: Diesen gibt es, wenn ein Geschwisterkind unter 3 Jahren oder zwei Geschwisterkinder unter 6 Jahren vorhanden sind.

Die Bezugsdauer des Elterngeldes beträgt grundsätzlich 12 Monate; für Elternpaare 14 Monate, wenn beide Eltern sich zuhause der Erziehung des/der Kindes/r widmen, mindestens ein Elternteil erwerbstätig ist und seine Arbeitszeit während des Elterngeldbezuges reduziert. Eltern können die Elterngeldmonate frei aufteilen, mindestens 2 Monate müssen aber von einem Elternteil genommen werden. Frauen, die nach der Geburt Mutterschaftsleistungen erhalten, können Elterngeld erst danach und längstens bis zum 12. Lebensmonat des Kindes beziehen.

Der Gesamtbezugsraum des Elterngeldes kann - bei halber Auszahlung - auf die doppelte Anzahl der Monate verlängert werden.
Auch Alleinerziehende haben Anspruch auf 14 Monate Elterngeld, wenn ein Einkommensverlust nach der Geburt des Kindes vorliegt.

Die entsprechenden Antragsformulare erhalten Sie bei der Aushändigung der Geburtsurkunde beim Standesamt im Rathaus am Maxplatz und im Landkreis in der Wohnsitzgemeinde.

Ebenso kann Elterngeld in Bayern auch online unter https://www.elterngeld.bayern.de beantragt werden.

Aktuelle Informationen erhalten Sie hier:
Schwangerenberatungsstellen
Zentrum Bayern Familie und Soziales - Region Oberfranken

Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth
Tel. 0921 6051 und 0921 605-2900
Email
Link

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Tel. 0180 1907050 (Mo - Do: 7:00 - 19:00 Uhr)
Email
Link

Der arbeitsrechtliche Anspruch auf Elternzeit bleibt wie bisher im Umfang von 3 Jahren erhalten (siehe auch Kapitel 10.1.2.)

Auf der Seite www.bmfsfj.de finden Sie einen Elterngeldrechner, mit dem Sie in wenigen Minuten Ihren möglichen Anspruch auf das Elterngeld ermitteln können.

⇒ Infos und Lesetipps:

  • Broschüre „Elterngeld und Elternzeit“

Elterngeld Plus

Zum 01.07.2015 tritt das neue Elterngeld Plus in Kraft. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möchte damit Müttern und Vätern mehr Zeit für Familie und eine größere Flexibilität ermöglichen. Mit dem Elterngeld Plus wird der gesellschaftliche Trend unterstützt, dass viele Mütter wieder früher in ihren Beruf einsteigen wollen und viele Väter sich gern mehr um ihre Kinder kümmern möchten. Auch Alleinerziehende profitieren davon, da sie durch eine zusätzliche Förderung die Anzahl der Elterngeld Plus-Monate erweitern können. Das Elterngeld in der bisherigen Form gibt es weiterhin.

Elterngeld Plus ersetzt das wegfallende Einkommen abhängig vom Voreinkommen zu 65 bis 100 % (wie das bewährte Elterngeld). Elterngeld Plus ist vor allem ein Angebot für Mütter und Väter, die in Teilzeit arbeiten. Sie können das Elterngeld Plus doppelt so lange beziehen wie das Elterngeld. Es gilt: Ein Elterngeldmonat sind zwei Elterngeld Plus-Monate. Das heißt, monatlich erfolgt die Auszahlung des Elterngeld-Plus in Höhe von 50 %, die Bezugsdauer läuft dafür aber doppelt so lange wie bisher beim Elterngeld.

Extra: Partnerschaftsbonus-Monate

Möchten Väter wie bisher am Anfang der Elternzeit eine gemeinsame Elternzeit nehmen, ist dies nach wie vor für zwei Monate möglich. Mit Inkrafttreten des neuen Elterngeld Plus besteht zusätzlich die Möglichkeit, unmittelbar nach offizieller Beendigung des Elterngeld Plus-Bezugs gemeinsame sogenannte Partnerschaftsbonusmonate zu nehmen. Das bedeutet, dass Mutter und Vater für mindesten vier Monate jeweils in Teilzeit arbeiten und dabei vier zusätzliche Monate je anteilig Elterngeld Plus beziehen können.

Der Partnerschaftsbonus muss von beiden Elternteilen beantragt werden. Beide müssen für mindestens vier Monate eine Arbeitszeit zwischen 25 und 30 Wochenstunden durch Vereinbarung mit dem Arbeitgeber nachweisen.

Der Partnerschaftsbonus kann auch während des Elterngeldbezugs genommen werden, woran sich dann weitere Elterngeld (Plus)-Monate schließen.

Auch Alleinerziehende erhalten eine zusätzliche Förderung, die mit dem Partnerschaftsbonus vergleichbar ist. Wie Elternpaare können sie für vier weitere Monate Elterngeld Plus beziehen, wenn sie in mindestens vier aufeinanderfolgenden Monaten zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten.

Bei der Beantragung des Elterngeldes muss zwischen dem Bezug von bisherigem Elterngeld (Basiselterngeld) und Elterngeld Plus gewählt werden. Dies müssen die Eltern monatsweise festlegen, können dies aber nachträglich noch ändern. Monate, in denen die Mutter Mutterschaftsleistungen erhält, gelten als Monate, für die sie Basiselterngeld bezieht. In diesen Monaten kann dementsprechend nur Basiselterngeld bezogen werden, der Bezug von Elterngeld Plus ist nicht möglich.

Die Antragsformulare für Elterngeld Plus erhalten Sie bei der Aushändigung der Geburtsurkunde beim Standesamt im Rathaus am Maxplatz und für den Landkreis in den örtlichen Wohnsitzgemeinden.

Ebenso kann Elterngeld Plus in Bayern auch online beim Zentrum Bayern Familie und Soziales beantragt werden.

Aktuelle Informationen erhalten Sie hier:
Schwangerenberatungsstellen
Zentrum Bayern Familie und Soziales - Region Oberfranken

Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth
Tel. 0921 6051 und 0921 605-2900
Email
Link

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Tel. 0180 1907050 (Mo - Do: 7:00 - 19:00 Uhr)
Email
Link

⇒ Infos & Lesetipps:

Betreuungsgeld

Seit August 2014 wird Eltern, die ihr Kind ab dem zweiten Lebensjahr nicht in einer öffentlich geförderten Kindertagesbetreuung (Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege) betreuen lassen, ein einkommensunabhängiges Betreuungsgeld gezahlt.

Das Betreuungsgeld wird im Anschluss an das Elterngeld ausgezahlt, die Bezugsdauer beträgt maximal 22 Monate. Es kann unabhängig vom Bayrischen Landeserziehungsgeld oder auch gleichzeitig bezogen werden. Anträge werden über die Elterngeldstelle gestellt. Das Betreuungsgeld wird auf ALG II, die Sozialhilfe und den Kinderzuschlag angerechnet.

⇒ Infos & Lesetipps:

Landeserziehungsgeld

Im Anschluss an das Elterngeld gewährt das Land Bayern Landeserziehungsgeld. Das Landeserziehungsgeld kann unmittelbar im Anschluss an das Elterngeld gewährt werden. Das Landeserziehungsgeld beginnt, wenn die Auszahlung des Elterngeldes endet, der Leistungszeitraum hängt also davon ab, wie Sie sich beim Elterngeld entschieden haben.

Das Landeserziehungsgeld wird nicht auf einkommensabhängige Leistungen angerechnet (z.B. ALG II), es bleibt als eigenständige Familienleistung anrechnungsfrei. Das Landeserziehungsgeld ist einkommensabhängig.

Der Bezug des Landeserziehungsgeldes wird an die Vorsorgeuntersuchungen U 6 bzw. U 7 geknüpft!

Eine volle Erwerbstätigkeit, die mehr als 30 Wochenstunden umfasst, schließt einen Anspruch auf Landeserziehungsgeld aus (bei LehrerInnen gilt eine Sonderregelung).

Eine Berufsausbildung steht, unabhängig vom zeitlichen Umfang, dem Anspruch auf Landeserziehungsgeld nicht entgegen.

Informationen und Broschüren zum Landeserziehungsgeld erhalten Sie bei:
allen Schwangerenberatungsstellen
Zentrum Bayern Familie und Soziales - Region Oberfranken

Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth
Tel. 0921 6051 und 0921 605-2900
Email
Link

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Winzererstraße 9, 80797 München
Tel. 089 1261-01; Fax 089 1261-1122
Link

Zum Thema Elternzeit siehe Kapitel 10.1.2.

⇒ Infos und Lesetipps:

Bayer. Landesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind“

„Hilfen für Schwangere in Not“

Die Landesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind“ leistet einen wirksamen Beitrag zum Schutz des ungeborenen Lebens, indem sie schwangeren Frauen und Müttern mit Kleinkindern hilft und sie finanziell unterstützt.

Die Zuwendungen der Stiftung erhalten nur Frauen, die den Antrag auf Beihilfe vor der Geburt ihres Kindes gestellt haben bzw. nachweislich vor der Geburt eine Schwangerenberatungsstelle aufgesucht haben.

Für Informationen und Bearbeitung Ihrer Anträge wenden Sie sich bitte an:
Ihre örtlich zuständige Gemeinde
Beratungsstellen der freien Wohlfahrtshilfe, v.a. Schwangerenberatungsstellen
Jugendamt, Gesundheitsamt, Sozialamt

⇒ Infos und Lesetipps

  • Broschüre „Unterstützung von schwangeren Frauen in Notlagen“ von der Landesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind“

„Hilfen für Familien in Not“

Durch unvorhergesehene Ereignisse wie beispielsweise Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit oder Tod können Familien schuldlos in eine Notlage geraten, die sie aus eigenen Kräften nicht bewältigen können.

Hilfen der Landesstiftung können Familien erhalten, die sich in einer unverschuldeten Notlage befinden und nicht in der Lage sind, diese aus eigenen Kräften zu meistern und gesetzliche Ansprüche nicht greifen.

  • der/die Hilfesuchende bereit ist, im Rahmen seiner Möglichkeiten zurProblemlösung selbst beizutragen,
  • eine dauerhafte Bewältigung der Notlage zu erwarten ist,
  • keine gesetzlichen Leistungen oder sonstigen Hilfen zur Beseitigung der Notlage zur Verfügung stehen,
  • die örtlich zuständige Gemeinde, die Sozialhilfeverwaltung, das Jugendamt, das Gesundheitsamt oder ein Verband der freien Wohlfahrtspflege das Hilfegesuch befürwortet,
  • der Hilfesuchende seit mindestens sechs Monaten seinen ständigen Aufenthalt in Bayern hat,
  • mindestens ein Familienmitglied die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt und das Bruttofamilieneinkommen unter der Einkommensgrenze des § 53 Abgabenverordnung liegt.
Für Informationen und zur Bearbeitung ihrer Anträge wenden Sie sich bitte an:

Caritas-Beratungshaus Geyerswörth - Allgemeine Soziale Beratungsstelle
Tel. 0951 29957-20
Fax 0951 29957-82
Email

Caritasverband für den Landkreis Bamberg e.V.
Josefstraße 65, 96052 Bamberg
Tel. 0951 98180-0; Fax 0951 98180-40
Email
Link

Schwangerenberatungsstellen
www.landesstiftung-mutter-kind.de

Witwen-, Witwer- und Waisenrente

Die gesetzliche Rentenversicherung soll den Versicherten im Alter oder bei verminderter Erwerbsfähigkeit schützen. Sie gewährt auf Antrag jedoch auch beim Tod des Ehepartners, der Mutter oder des Vaters unter bestimmten Voraussetzungen eine Rente.

  • Witwen- / Witwerrente,
  • Witwen- / Witwerrente an vor dem 1. Juli 1977 Geschiedene,
  • Witwen- / Witwerrente nach dem vorletzten Ehegatten,
  • Erziehungsrente an geschiedene Ehepartner, wenn die Ehe nach dem 30. Juni 1977 geschieden wurde, oder an verwitwete Ehepartner, wenn die Partner das Rentensplitting gewählt haben,
  • Halb- oder Vollwaisenrente

Diese Arten der Rente sind so genannte abgeleitete Rentenansprüche, da sie nicht aus den eigenen Versicherungsansprüchen, sondern aus der Versicherung des Verstorbenen gezahlt werden. Eine eigene Rente z.B. wegen Erwerbsminderung, zählt als Einkommen und wird auf die Hinterbliebenenrente angerechnet.

Seit dem 1. Januar 2005 können auch gleichgeschlechtliche Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft eine Hinterbliebenenrente erhalten.

Grundsätzlich wird zwischen der kleinen und der großen Witwenrente unterschieden. Ein Anspruch auf die kleine Witwenrente besteht, wenn noch ein größerer Anteil zum eigenen Unterhalt beigetragen werden kann. Ungefähr 25 % der Rente, die der verstorbene Ehepartner erhalten hätte, werden hier ausgezahlt, allerdings unter der Voraussetzung, dass keine Wiederheirat stattgefunden hat. Wenn der Eigenbeitrag zum Unterhalt gering oder nicht vorhanden ist, werden als Witwenrente 55 % der Rente des Verstorbenen berechnet. War der Verstorbene Rentner und wurde die Ehe vor dem 1. Januar 2002 geschlossen, beträgt die Auszahlung bei der großen Witwenrente unter bestimmten Voraussetzungen 60 %.

Kinder können nach dem Tod von Mutter oder Vater eine Waisenrente erhalten. Diese Rente wird grundsätzlich bis zum vollendeten 18. Lebensjahr gezahlt. Absolviert die/der Waise darüber hinaus eine Schul- oder Berufsausbildung oder ist behindert, wird die Rente unter Umständen bis zum vollendeten 27. Lebensjahr gewährt. Dieser Zeitraum kann zusätzlich um Zeiten des Wehr- oder Zivildienstes verlängert werden.

Die Klärung dieser Rentenansprüche ist wegen der vielen Voraussetzungen recht umfassend.
Wir empfehlen Ihnen daher, sich von Ihrem Rentenversicherungsträger beraten zu lassen.

Stadt Bamberg - Versicherungsamt
Heinrichsdamm 1, 96047 Bamberg
Herr Wiltschka
Tel. 0951 87-4090
Frau Hager
Te. 0951 87-4091

Deutsche Rentenversicherung- Auskunfts- und Beratungsstelle

Promenadestraße 1A, 96047 Bamberg
Tel. 0951 982080-0
kostenfreies Servicetelefon: Tel. 0800 10004800
Sprechtage auch im Rathaus Hirschaid, Burgebrach, Scheßlitz
Link

⇒ Infos und Lesetipps:

  • Broschüren der Deutschen Rentenversicherung

Grundsicherung

Leistungsberechtigte, die ihren Lebensunterhalt nicht oder nicht ausreichend aus dem zu berücksichtigenden Einkommen und Vermögen sichern können und die erforderliche Hilfe nicht von anderen, insbesondere von Angehörigen oder von Trägern anderer Sozialleistungen erhalten, haben einen Rechtsanspruch auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende oder Sozialhilfe.

⇒ Infos und Lesetipps:

Grundsicherung für Erwerbsfähige - Hartz IV / Arbeitslosengeld II (SGB II)

Leistungsberechtigt sind Personen, die

  • das 15. Lebensjahr vollendet und die Altersgrenze nach § 7 a SGB II (Vollendung 65. Lebensjahr bzw. älter, abhängig vom Geburtsjahrgang) noch nicht erreicht haben,
  • erwerbsfähig sind (mindestens 3 Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes arbeiten können, bzw. voraussichtlich nicht länger als 6 Monate krank sind),
  • hilfebedürftig (ohne entsprechendes Einkommen oder Vermögen) sind und
  • ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben.

Leistungen erhalten auch Personen, die mit erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in einer Bedarfsgemeinschaft leben. Dazu gehören unverheiratete Kinder (unter 25 Jahren) und Partner/-in (Ehegatte, Partner in eheähnlichen Gemeinschaften und eingetragene Lebenspartner/-in).

Schwangere Frauen in der Mutterschutzzeit und Mütter von kleinen Kindern bis zum 3. Geburtstag haben ebenfalls Anspruch auf das Arbeitslosengeld II, da sie ebenfalls als erwerbsfähig gelten, obwohl sie dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen.

Das Arbeitslosengeld II umfasst den Regelbedarf, ggf. einen Mehrbedarf und die Kosten zur Unterkunft und Heizung. Außerdem werden bei Bedarf die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge übernommen.

Regelbedarf
Seit dem 1.1.2014 gilt ein höherer Regelbedarf für Alleinstehende, Alleinerziehende und Arbeitsuchende, deren Partner unter 18 Jahren sind.

Da diese Bestimmungen häufigen Änderungen unterliegen, informieren Sie sich bitte regelmäßig auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

⇒ Infos und Lesetipps:

Mehrbedarf
Schwangere erhalten ab der 12. Schwangerschaftswoche zusätzlich 17% des maßgebenden Regelbedarfs. Alleinerziehende bekommen einen Mehrbedarfszuschlag von mindestens 12% und maximal 60% des maßgebenden Regelbedarfes. Hierbei ist die Höhe der zusätzlichen Leistungen abhängig vom Alter und der Anzahl der Kinder.

Leistungen für Unterkunft und Heizung
In den ersten 6 Monaten werden grundsätzlich die tatsächlichen Kosten für Unterkunft (Grundmiete + kalte Betriebskosten) und Heizung berücksichtigt. Danach werden nur noch die angemessenen Kosten übernommen. Die Angemessenheitsgrenze ist abhängig von der Anzahl der Personen beziehungsweise von der Größe der Wohnung. Wird diese Grenze überschritten, wird der Umzug in eine Wohnung mit angemessenen Kosten der Unterkunft finanziell unterstützt (Umzugskosten, Kaution). Ein Wohnungswechsel ist jedoch zwingend vor Unterzeichnung des Mietvertrages mit der Behörde abzustimmen! Die tatsächlichen Heizkosten einschließlich der zentralen Warmwasserkosten werden übernommen, soweit diese angemessen sind. Die Angemessenheit wird anhand des bundesweiten Heizspiegels festgestellt.

Junge Erwachsene unter 25 Jahren können Arbeitslosengeld II in der Regel nur beziehen, wenn sie bei den Eltern leben und sich für diese Bedarfsgemeinschaft ein Leistungsanspruch ergibt. Nur im Ausnahmefall haben sie Anspruch auf eine eigene Wohnung, wobei auch hier vorher die Genehmigung durch das Jobcenter erfolgen muss, z. B. wenn ein Kind unter 25 Jahren selbst ein Kind erwartet und der Platz im Elternhaus zu eng ist.

Einmalige Beihilfen

  • Erstausstattung für die erste eigenständige Wohnung einschließlich Haushaltsgeräten
  • Erstausstattung für Bekleidung und Erstausstattung bei Schwangerschaft und Geburt
  • Anschaffung und Reparatur von orthopädischen Schuhen, Reparaturen von therapeutischen Geräten und Ausrüstungen sowie die Miete von therapeutischen Geräten

Die Antragstellung erfolgt bei den Jobcentern der Stadt und des Landkreises Bamberg.

Grundsicherung für nicht Erwerbsfähige - Sozialhilfe (SGB XII)

Als leistungsberechtigt gilt hier, wer neben den unter 3.9. genannten Voraussetzungen dauerhaft nicht erwerbsfähig ist (länger als sechs Monate) oder die Altersgrenze nach §7a SGB II (Vollendung 65. Lebensjahr bzw. älter, abhängig vom Geburtsjahrgang) erreicht hat.

Für den Umfang der Leistungen gelten die vorstehenden Ausführungen zum Arbeitslosengeld II. Darüber hinaus sind weitere Hilfen für ältere, kranke und behinderte Menschen möglich.

Die Antragstellung erfolgt beim Amt für Soziale Angelegenheiten der Stadt Bamberg bzw. beim Fachbereich Soziales des Landkreises Bamberg.

Bezüglich "Arbeitslosengeld II" berät Sie:
Jobcenter Stadt Bamberg

Mannlehenweg 27, 96050 Bamberg
Tel. 0951 9128-500
Fax 0951 9128-509
Link

Jobcenter Landkreis Bamberg

Mannlehenweg 27, 96050 Bamberg
Tel. 0951 91721-700
Fax 0951 91721-799
Link

Caritas-Beratungshaus Geyerswörth - Allgemeine Soziale Beratungsstelle
Tel. 0951 29957-20
Fax 0951 29957-82
Email

Caritasverband für den Landkreis Bamberg e.V.
Josefstraße 65, 96052 Bamberg
Tel. 0951 98180-0; Fax 0951 98180-40
Email
Link

Caritasverband für den Landkreis Bamberg e.V.
Ansprechpartner: Frau Röhlich, Herr Görrißen
Tel. 0951 98180-0; Fax 0951 98180-40
Email
Link

Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e.V.
Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit
Memmelsdorfer Straße 128, 96052 Bamberg
Tel. 0951 93221-231, -236, -237
Fax 0951 93221-234
Email

Beratungshaus des Diakonischen Werkes Bamberg-Forchheim e.V.
Schuldnerberatungsstelle
Memmelsdorfer Straße 128, 96052 Bamberg
Thilo Schmitt Tel. 0951 93221-232
Email
Link


Diakonisches Werk Bamberg-Forchheim e.V. - Kirchliche allgemeine Sozialarbeit
Tel. 0951 93221-231, -236, -237
Ansprechpartner:
Frau Peterson Email
Frau Iffland Email
Frau Strunk Email

Die Idee - Ökumenische Arbeitslosenberatung

Ludwigstraße 25, 96052 Bamberg
Tel. 0951 202870
Email

Bezüglich "Sozialhilfe" berät Sie:

Stadt Bamberg - Amt für soziale Angelegenheiten
Geyerswörthstraße 1, 96047 Bamberg
Tel. 0951 87-1519

Landratsamt Bamberg, Fachbereich 21 - Soziales
Ludwigstraße 23, 96052 Bamberg
Tel. 0951 85-511

⇒ Infos und Lesetipps:

  • „Leitfaden zum Arbeitslosengeld II, Der Rechtsratgeber zum SGB II“, Hrsg.: Arbeitslosenprojekt TuWas, Fachhochschulverlag
  • „Hartz IV – Wegweiser für Alleinerziehende zu ALG II“; herausgegeben vom Arbeitskreis Allein Erziehen Bamberg, erhältlich in den Beratungsstellen.

Bildungspaket

Die Bundesregierung hat mit dem Bildungs- und Teilhabepaket die Absicht, bedürftige Kinder und Jugendliche zu stärken.

Die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets beinhalten:

  • Klassenfahrten oder Ausflüge der Schule, Kindertagesstätte oder Tagesmutter (ohne Taschengeld)
  • Schulbedarf
  • Schülerbeförderung
  • ergänzende angemessene Lernförderung
  • gemeinschaftliches Mittagessen in der Schule, in einer Tageseinrichtung (außer Kinderhort) oder Kindertagespflege
  • Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben (z. B. Vereinsbeiträge oder Unterricht in künstlerischen Fächern

Anspruchsberechtigt sind:

  • Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren), die Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II), Leistungen nach dem 3. und 4. Kapitel SGB XII (Sozialhilfe, Grundsicherung), Wohngeld oder Kindergeldzuschlag erhalten.
  • Leistungen für Schüler und Schülerinnen können darüber hinaus bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres beantragt werden, wenn eine allgemein- oder berufsbildende Schule besucht und keine Ausbildungsvergütung gezahlt wird.

Ein Anspruch besteht frühestens ab Beginn des Monats, in dem der Antrag gestellt wird. Ein Antrag auf Kostenübernahme für Klassenfahrten, Ausflüge und Lernförderung muss vor deren Beginn gestellt werden.

Die Leistungen werden mittels Direktzahlung an die Leistungsträger (z. B. Schule, Kindertagesstätte, Verein) erbracht. Nur die Leistungen für Schulbedarf werden unmittelbar an die Kinder und Jugendlichen ausgezahlt.

Ansprechpartner für alle Leistungen:
für Personen, die Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II) erhalten:
Jobcenter Stadt Bamberg

Mannlehenweg 27, 96050 Bamberg
Tel. 0951 9128-500
Fax 0951 9128-509
Link

Jobcenter Landkreis Bamberg

Mannlehenweg 27, 96050 Bamberg
Tel. 0951 91721-700
Fax 0951 91721-799
Link

für den übrigen Personenkreis:

Stadt Bamberg - Bildungs- und Teilhabepaket
Geyerswörthstraße 1, 96047 Bamberg
Tel. 0951 87-1498

Landratsamt Bamberg, Fachbereich 21 - Soziales - Bildungs- und Teilhabepaket
Tel. 0951 85-511
Fax 0951 85-8511

⇒ Infos und Lesetipps:

Ausführlichere Informationen, Beratung, Merkblätter und Anträge erhalten Sie bei Ihren Ansprechpartnern und in den Rathäusern der Städte, Märkte und Gemeinden.

Förderung Kinderbetreuung

Vom Jugendamt werden auf Antrag die Elternbeiträge in Kindertageseinrichtungen bzw. die Kosten der Betreuung in Form der Kindertagespflege übernommen, wenn u. a. das monatliche Familieneinkommen bestimmte Einkommensgrenzen nicht übersteigt. Sollten diese überschritten werden, ist ggf. ein Zuschuss zum Beitrag möglich.

Es empfiehlt sich, zunächst telefonischen Kontakt mit dem Jugendamt aufzunehmen.

Die Förderung des Besuches einer Kindertageseinrichtungen und der Betreuung in Kindertagespflege ist immer erst ab dem Monat des Antragseingangs möglich.

Informationen zur Förderung des Elternbeitrags bzw. der Kosten der Tagespflege erhalten Sie hier:

Stadtjugendamt
Geyerswörthstraße 1, 96047 Bamberg
Tel. 0951 87-1531; Fax 0951 87-1962
Email
Link

Landratsamt Bamberg, Fachbereich 22 - Jugend und Familie
Ludwigstraße 23, 96052 Bamberg
Tel. 0951 85-556
Fax 0951 85-8556
Email

Beratungs-, Prozess- und Verfahrenskostenhilfe

Beratungshilfe

Wenn Sie anwaltlichen Rat oder Hilfe für einen konkreten Sachverhalt brauchen und kein oder nur ein geringes Einkommen und kein größeres Vermögen haben, gibt es für Sie die Möglichkeit, sich von einer Rechtsanwältin eigener Wahl gegen eine geringe Gebühr beraten zu lassen. Dazu holen Sie sich bei der Rechtsantragsstelle des Amtgerichtes nach Darlegung und Nachweis der Vermögens- und Einkommensverhältnisse (aktuelle Kontoauszüge, Mietvertrag oder Wohnkostennachweis, Bescheid des Jobcenters oder andere Einkommensnachweise) einen Beratungsschein.

Beratungshilfe wird i. d. R. gewährt in Angelegenheiten

  • des Zivilrechts (z. B. Mietstreitigkeiten, Ehe- und Kindschaftsangelegenheiten, Verkehrsunfall)
  • des Verwaltungsrechts sowie
  • des Arbeits- und Sozialrechts (z. B. Kündigungsschutzklagen).

Die Beratungshilfe kann auch das Verfassen von anwaltlichen Briefen oder andere außergerichtliche Vertretungen einschließen.

Prozess- und Verfahrenskostenhilfe

Kommt es zu einem Gerichtsverfahren, beantragt Ihre Anwältin Prozesskostenhilfe, durch die – nach Bewilligung – Ihre Anwalts- und Gerichtskosten ganz oder teilweise übernommen werden. Die Gewährung einer Hilfe ist abhängig von Ihrem Einkommen und davon, ob für Ihren Prozess Erfolgsaussichten bestehen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie hier:
Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte
(Adressen siehe Gelbe Seiten, Telefonbuch, Internet)
Amtsgericht Bamberg - Rechtsantragsstelle

Synagogenplatz 1, 96047 Bamberg
Tel. 0951 8332017

⇒ Infos und Lesetipps:

  • Info-Blätter „Beratungshilfe“, „Prozesskostenhilfe“; erhältlich beim Amtsgericht

Vergünstigungen und Zahlungsbefreiungen

Zuzahlungen zu Arznei- und Heilmitteln

Versicherte müssen bei allen Arznei- und Heilmitteln 10% der Kosten selbst tragen

Kinder und Jugendliche sind bis zum 18. Lebensjahr von der Zuzahlungspflicht befreit.

Damit durch die Zuzahlungen niemand finanziell überfordert wird, gibt es einkommensabhängige Belastungsgrenzen, d. h. der zugemutete Eigenanteil ist je nach Familiengröße unterschiedlich. Die Zuzahlungen für Erwachsene beschränken sich auf:

  • höchstens 2% ihres jährlichen Bruttoeinkommens bzw.
  • höchstens 1% des jährlichen Bruttoeinkommens für chronisch Kranke.

Die 1%-Grenze gilt für die ganze Familie. Wichtig ist es daher, die Belege aller Zuzahlungen zu sammeln und zusammenzuzählen. Wird die Belastungsgrenze bereits vor Ablauf eines Kalenderjahres erreicht, stellt die Krankenkasse eine Bescheinigung darüber aus, dass für den Rest des Jahres keine Zuzahlungen mehr zu leisten sind.

Wird die Belastungsgrenze mit großer Wahrscheinlichkeit überschritten (z.B. bei chronischer Erkrankung) ist es möglich, sich diese von den Krankenkassen ausrechnen zu lassen, den Eigenbeitrag im Voraus zu zahlen und für das Jahr von Zuzahlungen befreit zu sein.

⇒ Infos und Lesetipps:

Befreiung von Rundfunk- und Fernsehgebühren

Empfängerinnen von Sozialgeld oder Sozialhilfe können von den Gebühren befreit werden. Befreit werden können auch Jugendliche, die nicht zuhause wohnen und Berufsausbildungsgeld oder BAföG beziehen. Die Bezieherinnen von Arbeitslosengeld II ohne Zuschlag haben grundsätzlich einen Anspruch auf Befreiung. Diese erfolgt nicht automatisch, sondern muss beantragt werden.

Die Befreiung wird erstmals im Monat nach der Antragsstellung wirksam (rückwirkend werden keine Gebühren erstattet) und muss in bestimmten zeitlichen Abständen neu beantragt werden.

Die Anträge werden hier bearbeitet:

Stadt Bamberg - Amt für soziale Angelegenheiten
Geyerswörthstraße 1, 96047 Bamberg
Tel. 0951 87-1519

Landkreis Bamberg
Hier sind die jeweiligen Städte, Märkte und Gemeinden
für die Antragsbearbeitung zuständig.

⇒ Infos und Lesetipps:

Sozialtarif der Telekom

Der Sozialtarif kann beantragt werden von Telekom-Kunden, die

  • wegen verminderter Erwerbsfähigkeit oder geringem Einkommen von der Rundfunkgebührenpflicht befreit sind
  • BAföG-Empfänger sind
  • blind, gehörlos oder sprachbehindert (Grad der Behinderung von mindestens 90%) sind.

Weitere Vergünstigungen

Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es Vergünstigungen z. B. bei folgenden Einrichtungen:

  • Bäder der Stadt Bamberg
  • Stadtbücherei Bamberg
  • E.T.A.-Hoffmann-Theater
  • Volkshochschulen in der Stadt und im Landkreis Bamberg
  • Musikschulen der Stadt und
  • Städt. Museen und Ausstellungen des Landkreises

Die Personengruppen und Bedingungen für die einzelnen Ermäßigungen und noch weitere Einrichtungen finden Sie ausführlich in dem unten genannten Flyer.

Kinderreiche Familien (ab drei kindergeldberechtigten Kindern) erhalten bei einigen Einrichtungen – unabhängig vom Einkommen – Vergünstigungen. Vorzulegen ist eine „Kinderreichenbescheinigung“, die für Bamberger BürgerInnen bei der Infothek im Rathaus Maxplatz ausgestellt wird.

Manche Gemeinden im Landkreis bieten für ihre gemeindeeigenen Einrichtungen (z. B. Freibad) Sondertarife für Familien mit geringem Einkommen, die ihren Wohnsitz in der Gemeinde haben. Fragen Sie nach!

Weitere Informationen und Bescheinigungen erhalten Sie hier:

Infothek der Stadt Bamberg
Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg
Tel. 0951 87-0
Fax 0951 87-1964

Landkreis Bamberg
Wenden Sie sich bitte an die Verwaltungen der Städte, Märkte und Gemeinden Ihres Wohnsitzes.


⇒ Infos und Lesetipps:

  • Faltblatt „Vergünstigungen für kinderreiche Familien“, erhältlich in der Infothek der Stadt Bamberg

Steuern und Familie

Die Steuerklassenzuordnung

Die Zuordnung zu einer bestimmten Steuerklasse ist abhängig von den familiären Lebensverhältnissen. Nicht dauernd getrennt lebende Ehegatten werden i. d. R. gemeinsam besteuert. Es besteht die Möglichkeit zwischen drei Kombinationen zu wählen:

  • Steuerklassen III / V (wenn nur ein Ehepartner verdient bzw. das Einkommen eines Ehepartners erheblich höher ist als das des anderen)
  • Steuerklassen IV/ IV (wenn beide Ehepartner ungefähr gleich viel verdienen)
  • Steuerklassen IV-Faktor / IV-Faktor (wenn beide Ehepartner ungefähr gleich viel verdienen und zusätzlich eine persönliche Berücksichtigung der zustehenden Abzugsbeträge erfolgt = Faktor)

Nach der gewählten Steuerklasse erfolgt der monatliche Steuerabzug. So profitiert beispielsweise der Ehepartner mit der Lohnsteuerklasse III (Höherverdienende vom zusätzlich eingearbeiteten Grundfreibetrag des anderen Ehegatten und zahlt deshalb weniger Steuern, der Ehegatte mit der Steuerklasse V (Geringerverdienende) zahlt im Gegenzug verhältnismäßig hohe Steuern. Im Rahmen der Einkommenssteuererklärung werden dann die Einkommen beider Ehegatten zusammengeführt, die tatsächliche gemeinsame Jahressteuer endgültig festgelegt und ggf. zu viel gezahlte Steuern vom Finanzamt zurückerstattet.

Bei eheähnlichen Lebensgemeinschaften, dauernd getrennt lebenden Ehegatten (ab dem Folgejahr der Trennung) oder geschiedenen Partnern ist keine gemeinsame Veranlagung möglich. In der Regel wird in diesen Fällen die Steuerklasse I für jeden Einkommensteuerpflichtigen zugeordnet. Bei verwitweten Steuerpflichtigen gelten Sonderregelungen.

Steuerklasse II – Einkommenssteuer für „echte“ Alleinerziehende:

„Echte” Alleinerziehende können die Steuerklasse II mit dem hier zu berücksichtigenden Entlastungsbetrag wählen. Voraussetzung ist, dass

  • mindestens 1 Kind mit Haupt- oder Nebenwohnsitz im Haushalt gemeldet ist, für das Kindergeld bezogen wird (bzw. für das ein Kinderfreibetrag berücksichtigt wird) und
  • keine Haushaltsgemeinschaft mit anderen volljährigen Personen besteht, die sich tatsächlich oder finanziell an der Haushaltsführung beteiligen.

Einer Anerkennung als Alleinerziehende steht somit nichts entgegen, wenn:

  • weitere, volljährige Kinder im selben Haushalt wohnen, für die noch Kinder- geld bezogen wird,
  • volljährige Personen im Haushalt wohnen, die sich aufgrund geringer Einkünfte und Vermögen finanziell nicht an der Haushaltsführung beteiligen können, oder
  • volljährige Personen im Haushalt leben, die tatsächlich nicht in der Lage sind, sich an der gemeinsamen Haushaltsführung zu beteiligen, da sie z. B. selbst pflegebedürftig sind.

Informationen zu Kindergeld und Kinderfreibeträgen finden Sie in Kapitel 3.4.

Kinderbetreuungskosten

Erwerbstätige Alleinerziehende und Paare, bei denen beide Partner erwerbstätig sind, können für ihre Kinder von der Geburt bis zum 14. Lebensjahr einen Anteil der Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben steuerlich geltend machen.

Des Weiteren besteht für alle Eltern die Möglichkeit, ihre Kinderbetreuungskosten auch im Rahmen haushaltsnaher Dienstleistungen steuerlich berücksichtigen zu lassen.

Zu den abzugsfähigen Kinderbetreuungskosten zählen:

  • Ausgaben für die Unterbringung eines Kindes in der Kindertagesstätte, im Kindergarten, im Kinderhort, in der Kinderkrippe, im Kinderheim, bei einer Tages- oder Wochenmutter oder in Ganztagespflegestellen
  • Kosten für eine private Kinderpflegerin / Kinderschwester / Kinderfrau sowie für eine Haushaltshilfe, wenn sie die Kinder betreut
  • Aufwendungen für die Beaufsichtigung des Kindes bei der Erledigung seiner Schulaufgaben (keine Nachhilfe, kein privater Musik- oder Sportunterricht etc.)

Die Kosten der Kinderbetreuung müssen Sie nachweisen durch Rechnung und Zahlung auf das Konto des Empfängers. Barzahlungen werden nicht anerkannt!

Sonderbedarf für Kinder in Ausbildung

Eltern von volljährigen Kindern in Schul- oder Berufsausbildung können, wenn diese auswärtig untergebracht sind und Kindergeld bekommen, einen steuerlichen Freibetrag geltend machen.

Liegt die Voraussetzung der auswärtigen Unterbringung nur für einen Teil des Kalenderjahres vor, so ermäßigt sich der Freibetrag für jeden vollen Monat, für den die Voraussetzung nicht vorgelegen hat, um 1/12.

Im Übrigen wird der Ausbildungsbedarf bereits im allgemeinen Freibetrag für Betreuung / Erziehung / Ausbildung berücksichtigt.

Die Absetzbarkeit von Unterhaltsleistungen

Es kommen zwei Möglichkeiten in Betracht:

  1. Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten sind bis zu einem bestimmten Betrag als Sonderausgaben abziehbar, wenn der Unterhaltsverpflichtete dies mit Zustimmung des Unterhaltsempfängers beantragt. Die Zustimmung ist erforderlich, da der Empfänger die Unterhaltsleistungen dann versteuern muss.
  2. Unterhaltsleistungen können auch in begrenztem Umfang als außergewöhnliche Belastung abgezogen werden. Der Unterhaltsempfänger muss in diesem Fall die Unterhaltsleistungen nicht selbst versteuern.

Die Absetzbarkeit von Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche Belastung bezieht sich auch auf Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft oder auf Verwandte und Verschwägerte, mit denen eine Haushaltsgemeinschaft gebildet wird und bei denen bestimmte öffentliche Mittel (z. B. Arbeitslosengeld II) aufgrund tatsächlicher oder erwarteter Unterhaltsleistungen gekürzt wurden.

Auskunft und Beratung zu allen steuerrechtlichen Fragen erhalten Sie hier:
Finanzamt Bamberg

Martin-Luther-Straße 1, 96050 Bamberg
Tel. 0951 84-0
Fax 0951 84-230
Email

Lohnsteuerhilfeverein (Adresse siehe Telefonbuch oder Gelbe Seiten)
Steuerberater (Adresse siehe Telefonbuch oder Gelbe Seiten)

Förderung von Familien unterstützenden Dienstleistungen

Praktische Hilfen für Familien im Alltag werden steuerlich gefördert. Diese Förderung erfolgt bei:

  • Haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen
  • Anderen haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen und haushaltsnahen Dienstleistungen
  • Handwerksleistungen

Zu den haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen zählen z. B. Reinigung der Wohnung, Tätigkeit einer Tagesmutter, Pflege von Angehörigen, Gartenpflegearbeiten, Umzugsdienstleistungen usw.
Zu den anderen haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnissen und Dienstleistungen zählen Tätigkeiten, die gewöhnlich durch Mitglieder des privaten Haushalts erledigt werden.
Die Handwerksleistungen betreffen Arbeiten im und am Haus, wie z. B. Malerarbeiten, Modernisierung des Badezimmers, Wartung der Heizungsanlage usw... Es werden keine Material-, sondern nur Lohn-, Maschinen- und Fahrtkosten berücksichtigt.
Die Aufwendungen müssen durch Vorlage einer Rechnung und die Zahlung auf ein Konto des Empfängers nachgewiesen werden. Barzahlungen werden nicht anerkannt!

⇒ Infos und Lesetipps:

  • Steuertipps für Familien, Hrsg.: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen (erhältlich beim Finanzamt Bamberg)

Schuldnerberatung

Bei Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen werden Ihre Schuldverhältnisse überprüft und Möglichkeiten einer Schuldenregulierung gesucht. Dabei wird z. B.:

  • unvoreingenommen und vertraulich über Ihre finanzielle und persönliche Lage gesprochen,
  • nach Möglichkeiten für die Sicherung Ihrer Existenz gesucht,
  • über mögliche Ansprüche auf Sozialleistungen beraten,
  • ein Haushaltsplan erstellt und
  • gegebenenfalls eine Schuldenregulierung durchgeführt.

Die Beratungsstellen bieten darüber hinaus:

  • Beratung und Unterstützung bei der Einleitung des Verbraucherinsolvenzverfahrens,
  • Aufklärung über Insolvenzverfahren beim Rechtsanwalt(mit Beratungsschein),
  • Vermittlung zu Beratungsstellen bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die sich aus selbstständiger Tätigkeit ergeben.

Es gibt auch die Möglichkeit einer telefonischen Beratung.

Falls Sie sich überschuldet haben, wenden Sie sich an:

Beratungshaus des Diakonischen Werkes Bamberg-Forchheim e.V.
Schuldnerberatungsstelle
Memmelsdorfer Straße 128, 96052 Bamberg
Thilo Schmitt Tel. 0951 93221-232
Email
Link

Caritas-Beratungshaus Geyerswörth - Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstelle
Herr Ceming Tel. 0951 29957-26
Email
Frau Schneider Tel. 0951 29957-27
Email

Staatlich anerkannte Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle: Stocks - Finanz - Schuldner - Insolvenzberatung

Luitpoldstraße 49, 96052 Bamberg
Tel. 0951 50981512
Fax 0951 50981513
Email

⇒ Infos und Lesetipps: