Familie und Beruf

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Berufstätigkeit

Eine befriedigende berufliche Situation ist von großer Bedeutung für die finanzielle Selbständigkeit einer Familie. Für die gelingende Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine flexible und qualitätsvolle Kinderbetreuung von entscheidender Bedeutung.

Folgende Einrichtungen geben Auskunft und allgemeine Beratung zur
Vereinbarkeit der Kindererziehung mit Berufsausbildung und Berufstätigkeit:
Agentur für Arbeit

Mannlehenweg 27, 96050 Bamberg
Tel. 0800 4 5555 00
Link

Eltern-Service-Büro der Universität Bamberg

Maria Steger, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Kapuzinerstraße 25 (Rückgebäude), 96047 Bamberg
Tel. 0951 863-0 oder 0951 863-1042
Email
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Frauenbeauftragte in Ihrem Betrieb
Gewerkschaften (Adressen siehe Telefonbuch Gelbe Seiten)

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bamberg
Gabriele Kepic
Tel. 0951 87-1440
Fax 0951 87-888-1976
Email

Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Bamberg
Stefanie Schuhmann
Ludwigstr. 23, 96052 Bamberg
Tel. 0951 85-106
Fax 0951 85-8106
Email

Stadtjugendamt
Geyerswörthstraße 1, 96047 Bamberg
Tel. 0951 87-1531; Fax 0951 87-1962
Email
Link

Landratsamt Bamberg, Fachbereich 22 - Jugend und Familie
Ludwigstraße 23, 96052 Bamberg
Tel. 0951 85-556
Fax 0951 85-8556
Email

Schwangerenberatungsstellen

Schutzregelungen für Schwangere und Mütter

Arbeitnehmerinnen haben bei Schwangerschaft einen speziellen Kündigungsschutz. Sie dürfen während der Schwangerschaft und in den ersten vier Monaten nach der Entbindung sowie in der gesamten Elternzeit nicht gekündigt werden. Eine Kündigung ist auch dann unwirksam, wenn eine Schwangerschaft zum Zeitpunkt der Kündigung schon bestand, aber noch nicht bekannt war. Die Schwangerschaft ist dem Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen.


Mutterschaftsfrist

Die Schutzfrist beginnt sechs Wochen vor und endet acht Wochen nach der Entbindung (bei Frühgeburten verlängern sich die Fristen um den Zeitraum, in dem das Kind zu früh geboren wird).

Sechs Wochen vor der Geburt darf eine Schwangere nur auf ausdrücklichen eigenen Wunsch beschäftigt werden; bis acht Wochen nach der Geburt besteht ein ausdrückliches Beschäftigungsverbot. Die Einhaltung der Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes wird von den Gewerbeaufsichtsämtern überwacht.

Während der Schutzfrist besteht ein Anspruch auf Mutterschaftsgeld.

Bei Fragen und zum Ahnden von Verstößen wenden Sie sich bitte an das
Gewerbeaufsichtsamt Oberfranken

Oberer Bürglaß 34-36, 96450 Coburg
Herr Bossecker
Tel. 09561 7419-147
Fax 09561 7419-100

⇒ Infos und Lesetipps:

Elternzeit

Ein Anspruch auf Elternzeit besteht für jeden Elternteil zur Betreuung und Erziehung seines Kindes bis zur Vollendung dessen dritten Lebensjahres. Die Elternzeit ist ein Anspruch des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin gegenüber dem Arbeitgeber. Während der Elternzeit ruhen die Hauptpflichten des Arbeitsverhältnisses. Das Arbeitsverhältnis bleibt aber bestehen und nach Ablauf der Elternzeit besteht ein Anspruch auf Rückkehr auf den ursprünglichen Arbeitsplatz bzw. auf einen, der mit dem vorherigen gleichwertig ist.

Sind beide Eltern erwerbstätig, steht ihnen frei, wer von ihnen Elternzeit nimmt und für welche Zeiträume.

Zum Bezug von Elterngeld, Betreuungsgeld und Landeserziehungsgeld siehe Elterngeld

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an folgende Einrichtungen:
Zentrum Bayern Familie und Soziales - Region Oberfranken

Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth
Tel. 0921 6051 und 0921 605-2900
Email
Link

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Tel. 0180 1907050 (Mo - Do: 7:00 - 19:00 Uhr)
Email
Link

⇒ Infos und Lesetipps:

Freistellung von der Arbeit zur Pflege kranker Kinder

siehe Freistellung von der Arbeit zur Pflege kranker Kinder

Teilzeitarbeit

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die den Wunsch haben, ihre Arbeitszeit zu reduzieren, können nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) einen Anspruch auf Teilzeitarbeit geltend machen. Die gesetzlichen Regelungen zur Teilzeitarbeit unterstützen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die Anforderungen von Beruf und Privatleben besser miteinander in Einklang zu bringen.

Laut Gesetz haben alle Berufstätigen einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit. Dieser Anspruch muss nicht mit Kinderbetreuung oder der Wahrnehmung familiärer Pflichten begründet werden. Auch andere Motive, wie z. B. die Weiterbildung einer Arbeitnehmerin, können für die Arbeitszeitreduzierung in Betracht kommen.

Das Recht auf Teilzeitarbeit ist an folgende Voraussetzungen gebunden:

  • Das Arbeitsverhältnis der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers muss bereits länger als sechs Monate bestehen.
  • Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin muss in der Regel mehr als 15 Mitarbeitende beschäftigen.

Falls Sie Ihre Arbeitszeit verringern möchten, müssen Sie den Wunsch nach Teilzeit und deren Umfang spätestens drei Monate vorher schriftlich anmelden. Sie sollten dabei die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit angeben. Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin kann die Verringerung der Arbeitszeit aus betrieblichen Gründen ablehnen. Hierbei muss es sich um rationale, nachvollziehbare Gründe von gewissem Gewicht handeln.

Informationen erhalten Sie auch bei:
Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
Tel. 030 221911005 (Bereich: Teilzeit, Minijobs)

⇒ Infos und Lesetipps:

Geringfügig Beschäftigte / Gleitzone

Wenn Sie nicht mehr als aktuell 450 € monatlich regelmäßig verdienen, unterliegen Sie nicht der Sozialversicherungspflicht. Ihre Arbeitgeberin oder ihr Arbeitgeber allein zahlt für diesen sogenannten Minijob Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung sowie einen pauschalen Steuersatz von 2% des Arbeitsentgelts.

Einen eigenständigen Krankenversicherungsschutz erwerben Sie damit nicht. Geringfügig entlohnte Beschäftigte unterliegen grundsätzlich der Versicherungspflicht zur Rentenversicherung. Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin zahlt Beiträge in Höhe von 15%, die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer in Höhe von 3,9%. Damit gewinnt die geringfügig Beschäftigte Ansprüche auf das Leistungsspektrum der Rentenversicherung.

Liegen mehrere geringfügige Beschäftigungsverhältnisse vor, mit denen Sie insgesamt mehr als aktuell 450 € verdienen, oder verdienen Sie in der beabsichtigten (Teilzeit-)Beschäftigung monatlich mehr als aktuell 450 €, so sind Sie in allen Zweigen der Sozialversicherung voll versicherungspflichtig. Dies gilt auch im Rahmen der sogenannten Gleitzonenregelung, d.h. bei einem monatlichen Gehalt von aktuell 450,01 € bis 850 € („Midijobs“). Allerdings wird in der Gleitzone für die Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin ein reduziertes beitragspflichtiges Arbeitsentgelt für die Berechnung des sozialversicherungsbeitrags zugrunde gelegt, d.h. der von der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers zu zahlende Beitrag ist niedriger als der der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers.

Grundsätzlich sind geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen arbeitsrechtlich ihren vollbeschäftigten Kolegen und Kolleginnen gleichgestellt (z. B. Urlaub, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungsschutz).

Informationen erhalten Sie bei Ihrem Arbeitgeber, Ihrer Krankenkasse oder hier:
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

Pieperstr. 14 - 28, 44789 Bochum
Tel. 0234 304-0

Finanzamt Bamberg

Martin-Luther-Straße 1, 96050 Bamberg
Tel. 0951 84-0
Fax 0951 84-230
Email

Minijob-Zentrale

Tel. 0355 2902-70799
Fax 0201 384-979797
Email
Link

⇒ Infos und Lesetipps:

Berufsrückkehr - Wiedereinstieg

Das Sozialgesetzbuch III definiert Berufsrückkehrer und Berufsrückkehrerinnen als Erwerbstätige, Arbeitslose oder in betrieblicher Berufsausbildung befindliche Personen, die ihre Berufstätigkeit aufgrund der Betreuung und Erziehung von aufsichtsbedürftigen Kindern (unter 15 Jahren) oder der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger mindestens ein Jahr unterbrochen haben und in angemessener Zeit wieder in die Erwerbstätigkeit zurückkehren wollen.

Die Agentur für Arbeit berät, fördert und kann die Kosten einer beruflichen Weiterbildung sowie die Fahrtkosten zur Bildungsstätte und Kinderbetreuungskosten übernehmen, sofern die individuellen Fördervoraussetzungen vorliegen. Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen können bestimmte Zuschüsse gewährt werden, wenn sie Berufsrückkehrer und Berufsrückkehrerinnen mit Vermittlungshemmnissen einstellen.

In vielen Unternehmen gibt es ein spezielles Programm zur Anbindung von Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in der Elternzeit, um eine spätere Berufsrückkehr zu erleichtern. Fragen Sie nach bei Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Arbeitgeberin.


AMOVISTA

Das Projekt AMOVISTA richtet sich an alleinerziehende Männer und Frauen, die ALG II beziehen und nach der Familienpause wieder erwerbstätig sein möchten. Kernbausteine des Projektes sind ein Bildungs- und Qualifizierungscenter in Kombination mit einem individuellen Coaching und begleitenden Dienstleistungsangeboten, wie z.B. Organisation oder Vermittlung von Betreuungsangeboten für Kinder. ⇒ Infos und Lesetipps:


Concilia - Beratung für Frauen in beruflichen Fragen

Die Beratungsstelle steht allen Frauen zur Verfügung, die Fragen rund um ihre Berufstätigkeit haben, egal ob es um den beruflichen Wiedereinstieg, um die Entwicklung neuer Perspektiven oder um die Kinderbetreuung geht. Frauen erhalten hier Informationen zum regionalen Arbeitsmarkt, zu rechtlichen Regelungen, zu Fördermöglichkeiten, zu Bewerbungen und vielem mehr.


Punktlandung

Das Projekt richtet sich an arbeitslose oder arbeitssuchende Frauen, die nach einer längeren beruflichen Pause wieder in den Beruf einsteigen wollen.

Beratung/Unterstützung vorrangig für Frauen bieten mehrere Projekte des bfz Bamberg gGmbH:

„Concilia - Beratung für Frauen in beruflichen Fragen“
Katja Bickel
Tel. 0951 93224-19
Email

„Amovista - Projekt für alleinerziehende Mütter und Väter, die AlG II beziehen“
Yasemin Stussig
Tel. 0951 93224-52
Email

Punktlandung
Ulrike Goller
Tel. 0951 93224-50
Email

Rente

Auch heute noch sind insbesondere Frauen häufig ungenügend abgesichert und können oft nicht von ihrer Rente allein leben. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit diesem Thema zu befassen.

Rentenansprüche werden in der Regel durch eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erworben. Zudem sind folgende Faktoren relevant:

  • Kindererziehungszeiten
  • Zeiten der Pflege von Angehörigen
  • Schutz bei Erwerbsminderung
  • Absicherung von Geschiedenen
  • Teil- und Minijobs

Um sich frühzeitig einen Überblick über Ihre spätere Rente zu verschaffen, sollten Sie jetzt schon eine Kontenklärung beim zuständigen Rentenversicherungsträger beantragen.

Informationen rund um das Thema „Rente“ erhalten Sie hier:
Deutsche Rentenversicherung- Auskunfts- und Beratungsstelle

Promenadestraße 1A, 96047 Bamberg
Tel. 0951 982080-0
kostenfreies Servicetelefon: Tel. 0800 10004800
Sprechtage auch im Rathaus Hirschaid, Burgebrach, Scheßlitz
Link

Kinderbetreuung

Ausführliche Informationen finden Sie hier: Kinderbetreuung

Haushaltshilfe

Haushaltsperlen (Zentrale für Haushaltshilfen)

Familien sowie Seniorinnen und Senioren, die eine Hilfe im Haushalt benötigen, können über das Mütterzentrum Känguruh entsprechende qualifizierte „Haushaltsperlen“ buchen.

Für weitere ausführliche Informationen:

Familienfreundliche Personalpolitik

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt eine immer wichtigere Rolle. Unternehmen können es sich nicht mehr leisten, auf gut ausgebildetes Fachpersonal zu verzichten. Junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen zunehmend beides: Familie und Beruf.

Familienfreundlichkeit ist deshalb ein wichtiger Standortfaktor geworden. Zahlreiche Unternehmen haben erkannt, wie wichtig familienfreundliche Personalpolitik zur Fachkräftegewinnung und -sicherung ist. Immer mehr Unternehmen im Raum Bamberg engagieren sich für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit speziellen Maßnahmen. Dazu gehören z.B. Arbeitszeitund Arbeitsortflexibilisierung, Wiedereinstiegsprogramme und die Förderung von Kinder- und Angehörigenbetreuung.

Fragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber oder Ihrer Arbeitgeberin nach familienfreundlichen Maßnahmen oder informieren Sie sich über spezielle Angebote, Maßnahmen oder Projekte in der Region bei den Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Bamberg.

Informationen erhalten Sie hier:
Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg

Simone Ludwig-Konggann
Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg
Tel. 0951 87-1307
Email

Wirtschaftsförderung des Landkreises Bamberg

Inge Werb
Ludwigstraße 23, 96052 Bamberg
Tel. 0951 85-221

WiR. Unternehmen Familie. Das Netzwerk

Link
Tel. 0951 50981160

Familienbeirat der Stadt Bamberg
Rathaus Geyerswörth, Zi. N3, Geyerswörthstr. 3, 96047 Bamberg
Tel. 0951 871894
Fax 0951 87-888-1976
Email
Link